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Museum Mondseeland und Österreichisches Pfahlbaumuseum

Mondsee, Bezirk Vöcklabruck

KATEGORIE: Sakralbauten • Archäologie • Heimatkunde • Bildende Kunst

  • Marschall-Wrede-Platz 1, A-5310, Mondsee
    Tel: +43-6232-2895
    info@mondsee.at
    www.mondseeland.org/mondseeland.html

    TRÄGER: Heimatbund Mondseeland e.V.

    Öffnungszeiten

    Mai/Juni Di–So 10–17 Uhr, Juli/August Di–So 10–18 Uhr, September Di–So 10–17 Uhr, Oktober Sa, So und an Feiertagen 10–17 Uhr

    Zuzätzliche Angebote
    • Führungen
    • Spezielle Kinder-/Schulprogramme
    • Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Italienisch

Seit 1922 gibt es in Mondsee Bemühungen, ein Heimatmuseum zu errichten, aber erst 1953 konnte es in der Südempore der Stiftskirche eröffnet werden. Seit 1957 befindet sich das Museum in der ehemaligen Klosterbibliothek. Die Benediktiner-Stiftskirche aus dem 12. Jahrhundert wurde 1470 bis 1487 erneuert, Sie zählt zu den größten gotischen Kirchen Österreichs. Die prunkvolle barocke Innenausstattung ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Sie ist das Werk des Barockbildhauers Meinrad Guggenbichler, der über 44 Jahre in Mondsee lebte. Die Schwerpunkte des Museums liegen bei der Geschichte des 748 gegründeten Klosters, der damit verbundenen Mondseer Schreibschule und der Volkskultur des Mondseelandes, ergänzt durch Skulpturen des Barockbildhauers Meinrad Guggenbichler. 1965 wurde das Heimatmuseum erweitert, um auch die archäologischen Funde der „Mondseekultur“ präsentieren zu können. Mondsee war aufgrund der Funde seit dem 19. Jahrhundert namengebend für die oberösterreichische Ausprägung einer etwa 5000 Jahre alten, spätneolithischen Kulturerscheinung, die entlang der alpenländischen Seen auftritt und in den verschiedenen Pfahlbaukulturen – von denen die Mondseekultur nur eine ist – zusammengefasst wird. Aus diesen Sammlungszuwächsen resultiert der heutige Name „Museum Mondseeland und Österreichisches Pfahlbaumuseum“.